Papst Leo XIV. mahnt Frieden für Ceuta an
Nach der Migrationskrise in Ceuta mit 72 Toten fordert Papst Leo XIV. gerechte Lösungen. Die EU-Innenminister beraten am Dienstag.
Papst Leo XIV. hat sich am Sonntag, den 2. August 2026, während des Angelus-Gebets auf dem Petersplatz zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta geäußert. In spanischer Sprache mahnte das Kirchenoberhaupt Lösungen für Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit an. Hintergrund ist der massive Grenzübertritt zehntausender Menschen aus Marokko am 30. Juli 2026, bei dem 72 Migranten ums Leben kamen. Laut Polizeischätzungen sind inzwischen etwa 73.500 Personen nach Marokko zurückgekehrt. Die Innenminister der EU-Mitgliedstaaten kommen am 4. August zu einem Krisentreffen zusammen, um die Situation in der nordafrikanischen Stadt zu analysieren. Papst Leo XIV. hatte bereits im Juni 2026 Spanien besucht und sich auf den Kanarischen Inseln mit Migranten sowie Hilfsorganisationen getroffen.