Marokko: Tausende Migranten an Ceuta und Melilla

Marokko meldet rund 40.000 Migranten an der Grenze zu Ceuta. Das Innenministerium bestätigt elf Tote und macht Schleuser verantwortlich.

Marokkanische Behörden haben die Ankunft von etwa 40.000 Menschen an der Grenze zur Stadt Ceuta sowie 1.135 Personen an der Grenze zu Melilla bestätigt. In diesem Zusammenhang meldete das Land elf Todesfälle auf eigenem Staatsgebiet, wovon zehn Personen durch Ertrinken ums Leben kamen. Das marokkanische Innenministerium betonte in einem Kommuniqué, dass Marokko weiterhin ein zuverlässiger und verantwortungsbewusster Partner bleibe und die internationale Zusammenarbeit sowie Koordination stärken wolle. Die Migrationsereignisse führt das Ministerium auf die voreingenommene Ausnutzung des digitalen Raums und die Verbreitung irreführender Informationen zurück. Zudem werden Menschenhändlerbanden sowie fehlerhafte Interpretationen rechtlicher und administrativer Daten bezüglich des Zugangs zum europäischen Raum als Ursachen für die Bewegungen genannt.

Weitere Artikel

Erdbeben der Stärke 3,9 erschüttert Region Murcia

Ayuso warnt vor Invasion in Ceuta und Melilla

Papst Leo XIV. mahnt Frieden für Ceuta an

Spanien: 17-Jähriger von Extremisten-Netzwerk gefasst

Pedro Sánchez beginnt Sommerurlaub auf Lanzarote

Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus

Ceuta: 67 Leichen nach Massenankunft geborgen

Felipe VI. besorgt über Lage in Ceuta und Melilla

Ceuta und Melilla: Über 50.000 irreguläre Einreisen

Feijóo fordert Sicherheitsstatus für Ceuta

Italien und Frankreich verschärfen Grenzkontrollen

Migration: Spannungen zwischen Spanien und Italien

Von der Leyen verurteilt Grenzübertritte in Ceuta

Hitzewelle in Spanien: Abkühlung ab Sonntag erwartet

Sánchez fordert EU-Krisengipfel zu Migration

Spanien riegelt Grenze zu Ceuta mit Militär ab

Ceuta: 50.000 Ankünfte und abgesagte Festlichkeiten

Massenansturm auf Ceuta: Hunderte überwinden Grenze

Migrationskrise in Ceuta: Tausende Grenzübertritte

Sánchez in Ceuta: Migrationskrise als Angriff