Der Euribor ist am Freitag, den 21. August 2026, auf die Marke von 3 % gestiegen. Dies stellt den höchsten Stand seit über zwei Jahren dar. Zuvor lag der Referenzwert im Januar 2026 bei 2,245 %, stieg im März auf 2,565 % und erreichte im Mai 2,804 %.
Der Monatsdurchschnitt für August liegt aktuell bei 2,94 %, wobei noch sechs Geschäftstage verbleiben. Banken nutzen diesen Durchschnitt für Zinsanpassungen bei variablen Hypotheken, die in Spanien meist alle sechs oder zwölf Monate neu berechnet werden.
Die Entwicklung betrifft viele Kreditnehmer, da der Euribor der wichtigste Index für variable Darlehen in Spanien ist. Trotz des Anstiegs lag der spanische Durchschnittszins im Juni mit 2,89 % unter dem Niveau der Eurozone, das bei 3,48 % notiert wurde.