Waldbrände: Notstand in Madrid und Ávila ausgerufen
Nach Waldbränden mit 10.000 Evakuierten übernimmt der Bund die Leitung. Verkehrsminister Puente kritisiert die Sparpolitik der PP-Regionen.
Innenminister Fernando Grande-Marlaska hat am Abend des 23. Juli 2026 für Madrid und Ávila den nationalen Notstand ausgerufen. Grundlage für diesen Schritt ist das Gesetz 17/2015 zum nationalen Zivilschutzsystem. Die Entscheidung folgt auf schwere Waldbrände in Villa del Prado, San Martín de Valdeiglesias und Burgohondo, die zur Evakuierung von über 10.000 Menschen führten. Aufgrund der Bedrohung von Siedlungen und potenzieller supraterritorialer Auswirkungen übernimmt Grande-Marlaska die Koordination der Ressourcen, während dem Leiter der Militärischen Notfalleinheit (UME) die operative Führung übertragen wurde. Verkehrsminister Óscar Puente kritisierte in diesem Kontext, dass PP-geführte Regionen Steuern für Reiche senken und öffentliche Dienste abbauen, weshalb die UME nun deren Feuerwehr ersetzen müsse.