Ceuta und Melilla: Über 50.000 irreguläre Einreisen

Nach dem Urteil gegen Push-Backs auf See erreichen über 50.000 Menschen Ceuta und Melilla. Die Regierung prüft nun Gesetzesreformen.

Innerhalb von weniger als 24 Stunden sind über 50.000 Migranten irregulär in Ceuta und Melilla eingetroffen. Drei Wochen vor dem 1. August 2026 untersagte der Oberste Gerichtshof Spaniens „heiße Rückführungen“ auf See, da dort keine Grenzbefestigungen wie Zäune überwunden werden. Die zehnte Zusatzbestimmung des Ausländergesetzes ist laut Urteil bei Seeabfangungen nicht anwendbar. Während die Regierung Gesetzesreformen für Grenzrepatriierungen prüft, verweist Richter Fernando Portillo auf die Unterstützung von Grenzrückweisungen durch den EGMR. Er schlägt Verhandlungen mit Marokko sowie mehr Personal für Asylbüros vor, da Anträge nach einem Monat automatisch als zugelassen gelten. Antonio Benítez Ostos und Rafael Valverde begleiten die Debatte um Artikel 19.2 der EU-Grundrechtecharta, der Kollektivausweisungen bei Lebensgefahr verbietet.

Weitere Artikel

Feijóo fordert Sicherheitsstatus für Ceuta

Italien und Frankreich verschärfen Grenzkontrollen

Migration: Spannungen zwischen Spanien und Italien

Von der Leyen verurteilt Grenzübertritte in Ceuta

Hitzewelle in Spanien: Abkühlung ab Sonntag erwartet

Sánchez fordert EU-Krisengipfel zu Migration

Spanien riegelt Grenze zu Ceuta mit Militär ab

Ceuta: 50.000 Ankünfte und abgesagte Festlichkeiten

Massenansturm auf Ceuta: Hunderte überwinden Grenze

Migrationskrise in Ceuta: Tausende Grenzübertritte

Sánchez in Ceuta: Migrationskrise als Angriff

ICO startet Milliardenfonds für bezahlbaren Wohnraum

Spanien mobilisiert Militär in Ceuta

Euribor steigt im Juli 2026 auf rund 2,8 Prozent

Meloni erwägt Aussetzung von Schengen mit Spanien

Melilla: Grenzübergang Beni Enzar geschlossen

DGT startet zweite Sommer-Verkehrsoperation 2026

Ceuta: 15 Tote bei Massenankunft von Migranten

Begoña Gómez erhält Reisepass zurück

PP fordert nationales Notfallsystem für Spanien