Waldbrände in Spanien: 45.000 Hektar zerstört
In Madrid und Avila vernichten Brände riesige Flächen. Über 90.000 Menschen sind von Evakuierungen und Ausgangssperren direkt betroffen.
Die verheerenden Brände in Madrid und Avila haben rund 45.000 Hektar Land zerstört, davon über 24.000 Hektar in Madrid und etwa 21.000 Hektar in Avila. In Madrid wurden 35.000 Menschen aus 13 Gemeinden evakuiert, während 20.000 Personen in ihren Häusern festsitzen. In Avila mussten 38.000 Bewohner fliehen, darunter 30.000 aus dem Valle del Tiétar; 8.000 Menschen stehen unter Ausgangssperre. Nach dem Übergreifen der Flammen auf Almorox wurde der Notstand auf Toledo ausgeweitet. In Castellón gab es 6.000 Evakuierungen. Ein Todesopfer ist in Manises zu beklagen, zudem gibt es mehrere Verletzte durch Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen. Über 1.000 Soldaten sowie Löschflugzeuge aus Griechenland, Italien und der Türkei sind im Einsatz. Portugal unterstützt mit 100 Einsatzkräften. Die Zivilgarde ermittelt in Burgohondo wegen des Verdachts auf Einsatz verbotener Maschinen; eine Person wurde festgenommen.