Ceuta: 67 Leichen nach Massenankunft geborgen

Nach der Ankunft von 50.000 Menschen in Ceuta wurden 67 Leichen geborgen. Die Suche am Grenzwall von Tarajal dauert an.

Die Regierungsdelegation in Ceuta bestätigte den Fund von 67 Toten an der Küste, nachdem seit Donnerstag Tausende Menschen schwimmend über das Grenzgebiet von Tarajal eingereist waren. Insgesamt erreichten rund 50.000 Personen die Exklave aus Marokko. Die Zivilgarde sucht derzeit am Wellenbrecher von Tarajal nach weiteren Opfern. Innenminister Fernando Grande-Marlaska traf sich vor Ort mit Delegat Miguel Ángel Pérez sowie Vertretern der Nationalpolizei und Zivilgarde. Im Hafen von Ceuta wurde ein Bereich zur Identifizierung der Verstorbenen eingerichtet. Spezialisierte Forensik- und Identifizierungsteams vom Festland werden für die Autopsien erwartet. Im Jahr 2026 starben bereits insgesamt 99 Migranten bei dem Versuch, Ceuta schwimmend zu erreichen.

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