Fall Leire Díez: Vorwürfe gegen Zivilgarde-Spitze
Die Volkspartei fordert im Fall Leire Díez Einschränkungen für Mercedes González und Manuel Llamas zum Schutz der UCO-Ermittlungen.
Im Fall Leire Díez, der mutmaßliche Manöver zur Destabilisierung der Verfahren gegen David Sánchez und Begoña Gómez untersucht, stehen Zivilgarde-Direktorin Mercedes González und Vize-Direktor Manuel Llamas im Fokus. Die Volkspartei fordert als Nebenkläger, den Beschuldigten die Befehlsgewalt über die Ermittlungseinheit UCO sowie den Zugriff auf Fallakten zu entziehen. Zudem sollen Disziplinarverfahren gegen UCO-Mitglieder und Kontakte zu Zeugen untersagt werden. Llamas räumte ein, nach einem Anruf von Innenminister Marlaska Disziplinarverfahren eingeleitet zu haben, bestritt jedoch politische Einflussnahme. González gab Treffen mit Díez zu, bei denen es um die Beförderung des im Hydrocarbons-Fall beschuldigten Agenten Rubén Villalba ging. Richter Pedraz untersagte der UCO bereits, die Führung über Ermittlungen zu informieren.